Das Setting

Psychotherapie kann in Form verschiedener Settings stattfinden, das heißt als Einzeltherapie, Gruppentherapie, Paartherapie oder Familientherapie. In fast allen psychotherapeutischen Methoden können Sie zwischen mehreren Settings wählen. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, in welcher dieser Arbeitsformen Sie sich wohlfühlen und Ihrem Erleben zuwenden können:

  

Einzelpsychotherapie?

 

Hier sprechen Sie mit Ihrer TherapeutIn alleine. Nur dieseR erfährt Ihre Probleme und Geheimnisse. Viele Menschen sind der Meinung, sich in diesem Setting leichter öffnen zu können.

 

Gruppentherapie?

 

Trifft man Menschen mit ähnlichen Problemen, erhält man mehrere Sichtweisen und breiteren Einblick in die eigene Thematik. Zusätzlich erfährt man verschiedene Lösungsmöglichkeiten und Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Situationen oder seelischen Verletzungen. So erlebt man, mit seinen Problemen nicht allein zu sein und kann es mit der Zeit besser einordnen und relativieren - in dem man von anderen und über sich lernt. Die anderen in der Gruppe können emotionale Unterstützung geben, wie auch Verständnis oder Aufmunterung. Soziale Kompetenzen und Fähigkeiten werden trainiert und verbessert. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gruppentherapie weniger kostspielig ist als Einzeltherapie.

 

Paar- oder Familientherapie?

 

Zu Familientherapie-Sitzungen werden alle Personen eingeladen, die sich für die PatientIn interessieren. Allerdings muss die Patientin damit einverstanden sein. Daei ist ein Ziel, die Qualität der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern zu verbessern, da dies als ein wesentlicher Faktor für die psychische Gesundheit der einzelnen Mitglieder angesehen wird.